Symposium Emotionen als Brücke im Leib-Seele-Problem

Feb 17
17. Februar 2022 10:30 Uhr bis 19:30 Uhr
Haus der Kirche, Kreuz und Quer, Bohlenplatz Erlangen

Gefühle werden seit Ende des vergangenen Jahrhunderts zu einem ständig anwachsenden Forschungsfeld in der Philosophie. Man kann dabei an die bis in die Anfänge philosophischen Reflektierens zurück reichende Tradition anschließen.
Bei der hier geplanten Tagung soll es um erkenntnistheoretische Fragen in diesem Feld gehen, wobei Themen der Ontologie und der Philosophie des Geistes einfließen. Sie haben mit dem sog. Leib- Seele- Problem zu tun oder mit der Frage, wie Bereiche, die geistig bzw. körperlich / materiell verstanden werden, zu einem Einfluss aufeinander gelangen. Lassen sich physiologisch gegründete Affekte willentlich beeinflussen? Wie kann dinghafte Welt die Gestimmtheit einer Person beeinflussen? Geprüft werden soll die Vermutung, dass die Reflexion auf Gefühle eine Brücke über die seit Descartes immer weiter aufgerissene Kluft zwischen Körper und Geist bauen könnte.
Die Veranstaltung findet unter Beachtung der 2G-Regel statt. Die Zahl der Teilnehmenden ist durch die Raumgröße begrenzt.
Bei Interesse melden Sie sich gern bis spätestens 14.2.22 an unter isolde.meinhard@fau.de.

Verlauf des Symposiums „Emotionen als Brücke…“

Donnerstag, 17.2.2022

10:30 Uhr Begrüßung durch Isolde Meinhard
und Gerhard Ernst, FAU

11:00-11:50 Uhr Béatrice Lienemann (FAU) „Kontrolle oder Kultivierung der Emotionen/Affekte? Aristoteles’ Konzeption der Emotionen/Affekte“

12:00-12:50 Gerhard Ernst (FAU) „Die Rationalität von Emotionen“

Mittagspause

14:00-14:50 Thomas Fuchs (Heidelberg) „Verkörperte Emotionen – Wie Gefühl und Leib
zusammenhängen“

15:00-15:50 Jan Slaby (FU Berlin) „Affektivität in der Post-Phänomenologie“

Kaffeepause

16:20-17:10 Klaus Geiselhart (FAU) „Gefühle, Klimaaktivismus und gesellschaftliche
Verantwortung“

17.20 – 17.45 Schlussrunde mit den ReferentInnen